Die Kinder beschreiben das Projekt
Damit wir eine Vorstellung davon haben wie ein Trickfilm zu drehen funktioniert, probieren wir unseren Dino auf dem Tisch laufen zu lassen. Wir bewegen den Dino immer ein kleines Stückchen vorwärts und machen jedes mal ein Foto. Wenn man die Fotos schnell hintereinander anschaut sieht es so aus als könnte der Dino von alleine laufen.
Jetzt probieren wir es mal mit zwei Dinos auf der Dinolandschaft und es sieht wirklich echt aus wenn wir den kurzen Film anschauen. Nun brauchen wir ein Drehbuch denn unsere Dinos sollen eine Geschichte spielen. Wir malen für jede Szenen ein Bild und einen Wald als Hintergrund für unsere Dinolandschaft. Das vollständige Drehbuch mit neun Szenen pinnen wir auf ein Storyboard und jetzt kann es losgehen.
Am ersten Tag drehen wir sogar schon zwei Szenen. Dazu braucht man viel Geduld und Ruhe. Zum Schluss stecken wir noch eine Nadel an die Stelle der Landschaft wo wir aufhören, damit wir am nächsten Tag wissen, wo wir die Dinos hinstellen, um an der gleichen Stelle weiterzuarbeiten. So machen wir jeden Tag weiter bis alle Szenen durchgespielt sind.
Jeden Tag überlegen wir was wir brauchen und wie der Film nachher aussehen soll. Wir brauchen Treibsand und einen langen Stock, den Dinopapa erkennt man besser mit Krawatte und das Problem mit dem Transport der Limoflasche muss gelöst werden; erst ist die Flasche zu groß und wie soll ein Dino die tragen? Wir lassen uns was einfallen. Nach acht Tagen ist es geschafft und wir können uns den Film anschauen. Er ist super toll geworden.
Jetzt muss er nur noch vertont werden. Wir überlegen uns einen Text zu unserer Geschichte und nehmen ihn mit einem Mikrofon auf, unsere Stimmen hören sich komisch an und wir müssen oft über unsere Versprecher lachen. Die lange Arbeit hat sich gelohnt wir sind ganz stolz diesen Film unseren Eltern vorzuführen.





